Allgemeine Geschäftsbedingungen

Nutzungsbedingungen für die Vereinsverwaltungssoftware VereinHub.

Stand: Januar 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen der VereinHub.de, 46487 Wesel (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der webbasierten Vereinsverwaltungssoftware „VereinHub" (nachfolgend „Software").

(2) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Software als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet zur Verfügung. Die Software dient der digitalen Verwaltung von Vereinen, insbesondere der Mitgliederverwaltung, Beitragsverwaltung, Kommunikation und Veranstaltungsorganisation.

(2) Der Funktionsumfang richtet sich nach dem jeweils gewählten Tarif, wie auf der Website des Anbieters beschrieben.

§ 3 Vertragsschluss und Laufzeit

(1) Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Kunden auf der Plattform und die Bestätigung durch den Anbieter zustande.

(2) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden, sofern keine abweichende Laufzeitvereinbarung getroffen wurde.

(3) Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 4 Leistungen des Anbieters

(1) Der Anbieter stellt die Software mit einer Verfügbarkeit von 99,5 % im Jahresmittel bereit. Geplante Wartungsarbeiten werden mindestens 48 Stunden im Voraus angekündigt und finden nach Möglichkeit außerhalb der Geschäftszeiten statt.

(2) Der Anbieter führt regelmäßige Backups der Kundendaten durch. Der Kunde ist dennoch angehalten, eigene Datensicherungen vorzunehmen.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Software weiterzuentwickeln und den Funktionsumfang zu erweitern. Wesentliche Einschränkungen bestehender Funktionen werden dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt.

§ 5 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde verpflichtet sich, die Software nur für rechtmäßige Zwecke zu nutzen und keine rechtswidrigen Inhalte über die Plattform zu verbreiten.

(2) Der Kunde ist für die Sicherheit seiner Zugangsdaten verantwortlich und hat diese vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

(3) Der Kunde stellt sicher, dass er die erforderlichen Einwilligungen der betroffenen Personen für die Verarbeitung personenbezogener Daten in der Software eingeholt hat.

§ 6 Preise und Zahlung

(1) Die Nutzung der Software ist entsprechend dem gewählten Tarif kostenpflichtig. Kostenlose Testzeiträume bleiben hiervon unberührt.

(2) Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

(3) Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus per SEPA-Lastschrift, Kreditkarte oder Überweisung.

(4) Der Anbieter behält sich das Recht vor, Preise mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zum nächsten Abrechnungszeitraum anzupassen.

§ 7 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäß den Bestimmungen der DSGVO und des BDSG. Näheres regelt die Datenschutzerklärung.

(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO.

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die Haftung für Datenverlust wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre.

§ 9 Geheimhaltung

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei nicht an Dritte weiterzugeben und nur für die Zwecke der Vertragserfüllung zu verwenden. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertrages fort.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Berlin, sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieser Schriftformklausel.